Atlastherapie

Der erste Halswirbel, genannt Atlas oder C1, spielt für die Wirbelsäule und das Zentralnervensystem eine ganz entscheidende Rolle.

Der erste Halswirbel stellt das Bindeglied zwischen dem Zentralnervensystem und dem gesamten myofaszialen System, den inneren Organen, Gefäßen und Drüsen bis hin zu den sensorischen Fasern der Füße dar.

Eine Fehlfunktion in dem Bereich des Atlas sowie des zweiten und dritten Halswirbels können eine Reihe von Kettenreaktionen auslösen. Dies hat Auswirkungen auf den Bewegungsapparat sowie auf das Herz-Kreislauf- und Nervensystem und kann Fehlfunktionen im gesamten Körper hervorrufen.

In meiner osteopathischen Praxis wende ich die Atlastherapie immer eingebunden in einem holistischen, osteopathischen Gesamtkonzept an. In jeder osteopathischen Behandlung findet ein sorgfältiges Screening des Atlas-Wirbels und der weiteren oberen Kopfgelenke statt.

Der Atlas kann im Laufe des Lebens aus verschiedenen Gründen in ein dysfunktionales Spannungsmuster gebracht worden sein, z.B. durch eine generelle Überlastung des Nervensystems durch mechanische, chemische oder emotionale Reize, durch Trauma (Sturz, Autounfall etc.) sowie auch Geburtstrauma bei Säuglingen.

Die Lebensqualität der Betroffenen kann dabei stark beeinträchtigt werden, wobei die klassische Schulmedizin häufig keine konkreten organischen Ursachen diagnostizieren kann.

Folgende in meiner osteopathischen Praxis behandelten Beschwerdebilder gehen meiner Erfahrung nach häufig mit einer Atlasfehlstellung einher:

  • Migräne
  • ADS / ADHS
  • Schwindel
  • Sehstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Tinnitus
  • Nacken- und Rückenschmerzen
  • Beckenschiefstand und Beinlängendifferenz
  • Blutdruckveränderungen
  • Verdauungsprobleme

Die Korrektur des Atlas-Wirbels im Sinne der osteopathischen Atlastherapie stellt häufig eine effektive Lösung dar, dauerhaften Einfluss auf diese Beschwerdebilder zu nehmen.

Nach der holistischen Atlas-Behandlung oder Atlastherapie stellt sich in der Regel auch eine deutliche Verbesserung der Körperhaltung ein, die sich positiv auf folgende Haltungsschäden auswirkt: Beckenschiefstand, Hohlkreuz, Rundrücken, Flachrücken, funktionelle Skoliosen sowie Steilstellung der Halswirbelsäule.

Hinweis

Aufgrund der Bestimmungen des Heilmittelwerbegesetztes (HWG) muss folgender Hinweis gegeben werden: Die dargestellten Symptomatiken, Krankheitsbilder und Behandlungsmethoden werden in der Wissenschaft in ihrer Bedeutung und Tragweite nicht einheitlich beurteilt. Die Therapie der Manuellen Medizin einschließlich der osteopathischen Medizin wird in der Wissenschaft ebenso nicht einheitlich gesehen. Auch liegen diesbezüglich noch keine randomisierten, placebokontrollierten Doppelblindstudien vor, wie es die höchstrichterliche Rechtssprechung bei gesundheitlichen Wirkaussagen in Deutschland fordert.